Vereinsgeschichte

Auszug aus der Festschrift "50 Jahre WSV"

Neben den Schisportlern in der Sektion Wintersport begannen sich im Jahre 1960 die Eisschützen zu formieren. Diese Sektion wurde von Georg Vogl, Otto Glas, Anton Stauder sen., Rud. Stadler sen., Hans Brunner, Egon Feldhofer, Franz Perrer und noch einigen anderen treuen Anhängern dieses Sports ins Leben gerufen.

In den Anfangsjahren nahmen an den Bezirkmeisterschaften zwei oder drei Mannschaften mit wechselndem Erfolg teil. Erfolgten die Kämpfe der Stockschützen bis zur Saison 1968/69 nur auf Eis, so wurde durch das Entgegenkommen der Werksdirektion unter Direktor Dipl.-Ing. Martinelli eine Ausdehnung dieses Sportzweiges auch auf die Asphaltbahnen (Parkplatz) ermöglicht. Ab diesem Zeitpunkt erhöhte sich auf Grund des Asphaltschießens die Zahl der absolvierten Turniere auf ca. 30 im Jahr. So war es kein Zufall, dass diese Sektion durch den Idealismus und beispielhaften Einsatz der Funktionäre die Mitgliederzahl auf über 100 steigern konnte. Im letzten Jahr wurde sowohl ein Asphalt- als auch ein Kunsteisturnier von unserer Sektion veranstaltet, wobei sich fast all namhaften Stockschützenvereine Niederösterreichs daran beteiligten. Die gewonnenen Pokale beiweisen die Schlagkraft unserer Schützen.

Aus der WSV Festschrift 2001

Nach den 14 Jahren der großen Bauvorhaben wie Asphaltplatz 14 Bahnen, Überdachung, 8 Bahnen, Wertungsgebäude, Sanitäranlage mit Abstellraum usw. stand natürlich der Meisterschaftsbetrieb immer im Vordergrund. Stellte der Verein doch zwei Landesligateams: Die Mannschaft I und die Schüler U-14 Mannschaft. Landesfachwart Anton Stauder jun. Skizziert die sportlichen Aspekte der Saison, in der auch ein neues Trainingsprogramm mit Beteiligung regionaler Vereine durchgeführt werden soll. Anton Stauder jun., der auch als Bundessportwart im Stockschützenverband tätig ist, umreißt die sportlichen Ziele folgendermaßen: "Unser vorrangiges Ziel ist der Aufstieg in die Bundesliga, Traisen 1 stellt eine Regionalmannschaft. Auch auf der eigenen Anlage sind die Stockschützen des WSV immer im Einsatz: Neben den nie endenden Bauarbeiten werden auf Grund der langjährige Erfahrung und der vorhandenen Überdachung große Turniere veranstaltet, Staatsmeisterschaften uns ASVÖ-Finalkämpfe durchgeführt."

Doch auch der Nachwuchs ist nicht von "schlechten Eltern". Im Jahr 2000 wurde der Stockschützennachwuchs mit dem Trainer Landesfachwart Anton Stauder jun. NÖ Landesmeister bei den Schülern. Die Jugendmannschaft erreichte bei den österreichischen Meisterschaften 2000 den 4. Platz.

Bautätigkeit

2004:

Nordseite der Stauder Anton Halle mit Holzverschalung und Verglasung Im Ausmaß von 35 x 4 m schließen.

2002:Zubau im Ausmaß von 7 x 3 m im Bereich Aufenthaltsraum

Inklusive neues Dach, Arbeitsstunden 870 
Ostseite der Stauder Anton Halle mit Holzverschalung und Verglasung 
Im Ausmaß von 35 x 4 m schließen, Arbeitstunden 1570 
Kostenvoranschlag ATS 594.000.-

1998:Hallen-Südseite mit Holz und Glas zumachen, 35 m lang 7 m hoch 
Kostenvoranschlag Fa. Glöckl, Gesamt ATS 510.000.- (€ 37.000) 
es wurde eine Mauer von 50 x 40 cm x 35 m vom Verein hergestellt, 
Fa. Glöckl fertigte die Holzelemente Betrag ATS 150.000.- (€ 11.000) 
die Holzverschalung, Gesamtfertigung vom Verein mit Mithilfe von Hr. Wetzl sen. 
64 Glastafeln für Fenster und Tore von Hr. Köberl (Wilhelmsburg) 
Gesamtaufwand ohne Fa. Glöckl, 
1390 Stunden ohne Bezahlung, Ausgenommen Essen.

1997: Hochwasser

Schäden: im Klubhaus der Fußboden neu (ca. 20 m2), Küche neu inkl. 3 Türen, die Ausschank und das Vorhaus neu, sowie div. E-Geräte
materieller Schaden ca. ATS 150.000.- (€ 11.000) inkl. 730 Arbeitsstunden 
Reingung der gesamten Asphaltfläche 85 Stunden inkl. der FF Traisen